Über uns

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Nach dem Zweiten Weltkrieg sind sie durchgängig in der Gemeindevertretung von Heuchelheim vertreten. Auch nach Zusammenschluss mit der Gemeinde Kinzenbach ab 01.04.1967 sind wir fester Bestandteil im Parlament der neuen Großgemeinde. Der Zusammenschluss von Heuchelheim (Landkreis Gießen, damals Regierungspräsidium Darmstadt) mit 5.600 Einwohnern und Kinzenbach (damals Kreis Wetzlar und Regierungspräsidium Wiesbaden) mit 1.500 Einwohnern wurde begrüßt, konnte man hier doch gemeindliche Aufgaben und Einrichtungen wie etwa Verwaltung, Bauhof, Abwasserregelung und Kläranlage zusammenlegen und schon dadurch sparsamer und effektiver wirtschaften als zuvor.

Die Freien Wähler setzte sich schon sehr früh und lange bevor eine „grüne Bewegung“ entstand für die Erhaltung unserer Natur und Umwelt ein. So erkannte unser heutiger Ehrenvorsitzender Ernst Adolf Rinn und damalige Vorsitzende der FW schnell, dass die Bildung der inzwischen wieder ausgelösten Stadt Lahn u.a. auch deshalb verfolgt wurde, um hier so ganz nebenbei eine fast grenzenlose Auskiesung der Lahnaue leicht erreichen zu können. Für Heuchelheim als die landärmste Gemeinde Hessens hätte dies einen nicht wieder gut zu machenden Eingriff in Flora und Fauna dargestellt, da gerade in der Lahnaue im Bereich der Gemarkung Heuchelheim, Kinzenbach und Atzbach seltene, zum Teil auf der Roten Liste stehende Pflanzen und Tiere anzutreffen sind.

Die FW durchschauten diese auch politisch motivierten Taktiererein mit dem genannten Endziel „Stadt Lahn“ sehr schnell und erhoben damals eine Verfassungsbeschwerde gegen die Bildung der Stadt Lahn beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Unser damalige Vorsitzende Ernst Adolf Rinn war ein Mitbegründern des Vereins „Rettet die Lahnaue e.V.“. Gemeinsam mit der Lahnauern und Gießener Naturschützern, und dessen Aktionen gelang es dann schließlich doch, die Politik zum Umdenken zu bewegen. Letztlich brachte dann die Ausweisung von Landschaftsschutzbereichen und Naturschutzgebieten einen endgültigen Stopp der weiteren Umweltvernichtung durch Auskiesung nördlich der Lahn.

Die Freien Wähler setzten sich für die eine Effiziente und damit kostengünstige Verwaltung in Heuchelheim und Kinzenbach ein. So war es unser Antrag der für eine effizienteren Betrieb der Sozialstation führte.

Ebenso sprachen sich die FW für eine Umstrukturierung des Hallenbades aus, um die gemeindlichen Finanzen zu entlasten. Leider gelang es aus vielschichtigen Gründen nicht den Betrieb des Hallenbads an einen Trägerverein zu übergeben. Insofern konnten sich die FW letztlichen Schließung nicht verwehren.

 


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Claudia Schmidt (Ortsvorsitzende)

Ihre

Claudia Schmidt

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